Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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Gegenwart nicht als eine Billigung, des von Ungeweihten über einen Geiſtlichen zu fällen⸗ den Urtheils angeſehen werden ſollte. Der Kö⸗ nig achtete jedoch alle Einwendungen nicht, ſon⸗ dern befahl den Reichsräthen das Gericht zu eröffnen. Er klagte nun ſelbſt den Prälaten Sunnanwäder an: daß er auf einer Miſ⸗ ſion nach Danzig Reichsgelder unterſchlagen, als Kanzler des verewigten Reichsverweſers Sture, ſchon Landesverrath ausgeübt, und endlich un⸗ ter ſeiner Regierung Aufruhr gegen ihn in den Thälern geſtiftet. Dieſe Klagpunkte wurden 9 durch des Angeſchuldigten eigenhändige ſchriftli“. che Belege bekräftigt und dieſer durch die letz⸗ ten Vorfälle in Stockholm gänzlich entmuthigt, legte ein reuiges Bekenntniß aller ſeiner Ver⸗ Prechen ab, und vernahm mit ſtiller Ergebung in ſein trauriges Schickſal, wie es Traum und Ahnung ihn ſchon lange vorher angezeigt hatten, ſein Todesurtheil. An demſelben Tage 1 noch wurde er vor den Thoren von Upſala auf das Schaffot geführt; und als der Hen⸗ ker ihn nun das Prieſtergewand wſtreiir,