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Dieſe Vorfälle ſetzten die ganze Prieſter⸗ ſchaft Stockholms und deren Anhänger in die fürchterlichſte Wuth und ſie begannen nun ſich ernſtlich zu rüſten, zum nachdrücklichſten Wi⸗ derſtande gegen die ſo gewaltſamen Maßre⸗ geln ihrer Gegner. Ganze Schaaren von Mön⸗ chen, theils aus Stockholm, theils aus der Umgegend, verließen, unter dem Vorwande Almoſen für ihren Unterhalt zu ſammeln, ihre Klöſter und durchſtreiften alle Provinzen, war⸗ ben dem katholiſchen Gottesdienſte neue Freun⸗ de, beſtärkten den Eifer der Andächtigen und hetzten, durch die ſchändlichſten Erdichtungen und Läſterungen, das Volk in Städten und Dörfern gegen den König auf. Auch bemerk⸗ ten die Anhänger Guſtavs gar bald die Fol⸗ gen davon. Doch war die Zahl der am Pab⸗ ſte hängenden Prieſter in Schweden und ihre Macht immer noch zu groß, um ſie durch ge⸗ waltſame Mittel mit einem Schlage zu ver⸗ nichten; nur nach und nach ſollte, nach dem Plane des Königs, ihr Einfluß gänzlich ge⸗ ſchwächt werden und der Glanz ihres Anſe⸗ hens ſpurlos dahinſchwinden. Der Prozeß ge⸗


