Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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der neuen Glaubenslehre, Entſetzen ergriff die Prieſter und Freunde des Angeklagten, als

ſie an der ſchwarzen Richtertafel nur eine

Verſammlung weltlicher Richter, aus den treue⸗ ſten Verehrern Guſtavs, Reichsräthen und Senatoren beſtehend, erblickten.* Auch Knut erbebte ſichtbar, als er ſich ſo von allen Freun⸗ den und Beſchützern verlaſſen ſahe, deren feier⸗ liche Zuſage ihres Beiſtandes ihn nur allein vermocht hatte nach ſeinem Vaterlande zurück⸗ zukehren, und verzweifelnd proteſtirte er ge⸗ gen das Tribunal, dem er ſich, als den Ge⸗ ſetzen des Reichs und der Kirche zuwider, nicht zu unterwerfen vermaß. Doch der Reichs⸗ kanzler Anderßon verkuͤndete mit lauter Stim⸗ me den Willen des Königs, welcher dies Ge⸗ richt ſelbſt alſo angeordnet, mit dem aus⸗ drücklichen Befehle: daß in Zukunft alle Ver⸗

brecher geiſtlichen Standes, ſobald ihre An⸗

klage nicht einzig und allein kirchliche Sachen betreffe, von einem weltlichen Tribunale ge⸗ richtet werden ſollten. Ein lautes Beifalls⸗

* Geſchichtlich.