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nen Willen zu erfüllen. Darauf geht mein Sohn am geſtrigen Morgen zum Admirale, und im Wahne eine edelmüthige Handlung zu begehen— Knabenthorheit, Verruͤcktheit muß ichs nennen— erklärte er feierlich: daß er Ceciliens Hand nimmer annehmen werde, auch wenn ſie freiwillig ihm dieſelbe reichen wolle; ja, er erniedrigte ſich ſogar— er, der Ver⸗ ſchmähete, der ſo wenig vom Stolze ſeines Hauſes erbte— zu bitten für das Liebespär⸗ chen, und flehete mit kindiſcher Weichheit, ſei⸗ nen Freund als Eidam aufzunehmen. Nun bricht der Zorn des Admirals in vollen Flam⸗ men aus, er gelobt es hoch und theuer: von dieſer Stunde an ſein Kind der Kirche zu wei⸗ hen; ſendet unverzuͤglich ſeine Willensmeinung zur Aebtiſſin, mit der dringenden Bitte: jetzt ohne Zaudern ſeine Tochter als Nonne einzu⸗ kleiden. Heute ſollte ſchon die heilige Hand⸗ lung vor ſich gehen; doch das liebekranke Mäd⸗ chen, wahrſcheinlich durch geheime Botſchaft vom nächtlichen Vorhaben unterrichtet, ergiebt ſich ſcheinbar willig in ihr Schickſal. Sie wirkt ¹ ſich die Erlaubniß aus, die Nacht über in der


