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alteten Rer chte. Deshalb begnügten ſich Die⸗ jenigen, die der neuen Lehre zugethan waren,
bei Anhörung jenes Ereigniſſes— welches
noch vor zehn Jahren die furchtbarſte Ahn⸗ dung der geiſtlichen und weltlichen Gerichte nach ſich gezogen haben würde— mit der Be⸗ trachtung: wie ſehr durch die immer mehr ſin⸗ kende Macht der katholiſchen Geiſtlichkeit ihre
eigne Freiheit ſich ausgedehnt, und fühlten
ſich um ſo behaglicher bei ihrem neuen Glau⸗ bensbekenntniſſe, das in ſeiner Reinheit und
Kraft ſie zwar zur Verehrung Gottes und Aus⸗ übung ſeiner Gebote verpflichtete, ſie aber be⸗
freit hatte von der drückenden Laſt, Sklaven
und Ernährer einer Legion fauler Prieſter zu
ſeyn. Jenen, welche beim alten Glauben be⸗ harrten, gab dies Gerücht freilich Veranlaſſung
zu ganz andern Betrachtungen; doch muthlos
durch die ſchnell aufeinander folgenden Schlä⸗ ge, welche ihre ehemalige, faſt unbeſchränkte Macht jetzt zertrümmerten, begnügten ſie ſi ſich,
die ſonſt bei ähnlichen Vorfällen ſchnell und eifrig das Zetergeſchrei des Bannes und der
Aeht anſtimmten, ſeufzend und konſchüttelnd


