Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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Sie tappten geraume Zeit durch die Fin⸗ ſterniß, und hielten ſich oft ſtrauchelnd an den feuchten Wänden aufrecht. In verſchiedenen Windungen ſchlängelte ſich der Erdgang in die Tiefe hinab, und immer mehr beengte die dicke Moderluft, die ſie umgab, ihre Athemzüge! da ſchimmerte in geringer Entfernung ihnen ein mattes Licht entgegen, und muthiger drangen ſie vorwärts. Ein weiter Raum, nur vom dü⸗ ſtern Schimmer einer, von der Decke herab⸗ hängenden Ampel ſchwach erhellt, nahm ſie endlich auf und die, rings an den Wänden aufgeſtellten Särge und Grabmäler, verkünde⸗ ten ihnen bald die Beſtimmung des unheimli⸗ chen Orts. Sie befanden ſich im Begräbniß⸗ gewölbe des Sct. Clarenkloſters. Nur unge⸗ wiß beleuchtete der ſchwache Lichtſchein die Ge⸗ genſtände rings umher, und Tyſte, der kräf⸗ tige, ſonſt ſo furchtloſe Mann, konnte ſich jetzt eines heimlichen Schauders nicht erwehren, als flüchtig ſeine Blicke an den wallenden Trauer⸗ flören, den falben Todtenkränzen, Särgen und Heiligenbildern vorüberſtreiften. Doch als nun ſein Freund, der bisher unruhig umherſpähend