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ſpähend das Kloſter, kehrten dann eilig zurück zu den Reiſigen, welche in geringer Entfer⸗ nung Halt gemacht hatten, und vertheilten ſie rings umher, ins dichte Tannengebüſch und hinter den Berg woran das Kloſter lehnte.— Hierauf hielten ſie ganz allein an der hohen Pforte der Kloſtermauer und ſchienen leiſe zu berathſchlagen, doch ohne ihre Meinungen ver⸗ einigen zu können.
„Laß mich's wagen, Freund,“ ſprach der Eine mit kräftiger, männlicher Stimme.„Laß mich's allein wagen, mein theurer Johann; hier giebts ja nur mit Weibern zu thun, viel⸗ leicht gelingt mirs, ohne Schwertſtreich, mein
Vorhaben zu endigen. Sollten wir uns auch
getäuſcht haben, ſollten des Biſchofs Knechte zum Schutze des Kloſters drinnen ſich verbor⸗ gen halten, dann ruft mein Horn Dich und Deine wackern Söldner zu meiner Hülfe her⸗ bei; doch wenn es möglich iſt— laß mich's allein vollenden.“
Nicht alſo, mein wackrer Tyſte! entgegnete der Andere. Ich habe es bei Gott gefechworen, nicht von Deiner Seite zu weichen, bis mein


