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kraͤftet auf dem Bette ſitzen. Prinz, ſprach er mit leiſer ruͤhrender Stimme, ich habe Ihnen ihr Land geraubt; aber Gott weiß es, ohne mein Verſchulden. Boͤſewichter haben
meine Schwaͤche benutzt und mich hintergan⸗
gen. Sie wußten, daß ich aus blindem Reli⸗ gionseifer den Geiſtlichen viel Vorrechte erlaubte und aus dieſer Urſache wollten ſie Hochfels an Kronau bringen, daß ſie deſto mehr Unter⸗ thanen druͤcken und deſto groͤßre Schaͤtze er⸗ preſſen koͤnnten. Nichts war ihnen zu Erlan⸗ gung ihrer Abſicht zu heilig. Sie ließen Sie wie einen Miſſethaͤter im Kerker ſchmachten, und Ihren Vater ermordeten ſie gar. Mein Herz hat mir geblutet, da ich's hoͤrte. Ich wollte es nicht glauben, bis mich Pater Selmo zu meinem Entſetzen davon uͤberzeugte. Was ich verguͤten, erſetzen kann, das will ich bei Gott und allen Heiligen thun. Pater Selmo, ſetzen Sie die Namen derer auf, die an dem Verbrechen Theil hatten und ſich noch am Hofe befinden, ſie ſollen in dieſer Stunde Arreſt haben und verhaͤltnißmaͤßig beſtraft werden, und Ihnen, Prinz, will ich morgen in Ge⸗ genwart meiner Miniſter und Raͤthe, Ihr Land wieder abtreten und da Ihnen vermoͤge


