Wer's fuͤr eine Kleinigkeit haͤlt, mit ihnen zu fechten, dem wollte ich es wohl mit ein paar Schmarren beweiſen, daß er Unrecht hat. Sie machten uns manchmal tuͤchtig warm, dafuͤr ſchlugen wir aber unſeren Schwerdtern an ihren Hirnſchaͤdeln manche Scharte. Mir gluͤckte mein Wunſch ſchneller als ich vermuthete. Zwei Schwa⸗ dronen von unſerm Regiment, die mein Onkel an⸗ fuͤhrte, mußten einen Angriff auf eine ungleich ſtaͤrkere Anzahl Feinde machen; wir hatten ſie ſchon in die Flucht gejagt, als ploͤtzlich eine Verſtaͤrkung hervorbrach, und ſie mit erneutem Muthe auf uns eindrangen. Noch immer ſtraͤuben ſich meine Haare empor, wenn ich an den Tag denke. Vor und neben mir ſtuͤrzten meine Kameraden: war einem die rechte Hand wegge⸗ hauen, ſo wehrte er ſich mit der linken; die Sonnenſtrahlen, die ſich auf den blitzenden ge⸗ ſchwungenen Saͤbeln brachen, blendeten die Au⸗ gen; das Geklirre der Klingen, das Wiehern der Pferde, das Geſchrei der Fechtenden, und das Winſeln und Fluchen der Sterbenden be⸗ taͤubte die Ohren. Ich hatte zwei Wunden er⸗ halten, doch hinderte mich keine am Einhauen. Sieh dort unſern Oberſtlieutnant, rief mir ei⸗ ner zu, der iſt verloren, wenn wir ihm nicht
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