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ſicher hoffe, die Sache auf's Reine kommt, muͤſ⸗ ſen Sie ſogleich mit ihm fort.
Ich ging, wurde gut aufgenommen, erhielt die Stelle, nahm Abſchied von meinem Freunde und meiner Julie, ſagte jenem, daß ich ſeine Tochter liebe, und erhielt ſeine Einwilligung, empfahl dieſer Muth und Standhaftigkeit, und reiſte mit dem Grafen zu ſeinem Regimente. Ich hatte mir bald durch meine Arbeiten ſeinen Beifall und durch mein Verhalten ſein Zutrauen und ſeine Gunſt erworben. Ich lebte ruhig und zufrieden; nur Juliens Briefe, die zwar von ihrer Treue und unerſchuͤtterlicher Tugend zeug⸗ ten, aber von den ruͤhrendſten Schilderungen ihres Zuſtandes angefuͤllt waren, truͤbten meine Heiterkeit. Endlich brach durch die Daͤmme⸗
rung meines Gluͤcks die Morgenröthe. Was
der Muſikdirektor mir prophezeiht hatte, wurde erfuͤllt. Der Auditeur des Regiments ging ab,
und ich bekam ſeinen Poſten. Nun iſt Julie
auf ewig dein, dachte ich, nun willſt du hin⸗ fliehn und ſie zu deiner Gattin machen.
Gott! ſo viel geduldet, ſo nah am Ziele, und doch hinabgeſchleudert von dem Gipfel der


