Teil eines Werkes 
1. Band (1818)
Entstehung
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Eſel Bileams habe reden koͤnnen. Da hat er

im ganzen Dorfe ausgeſprengt, ich habe un⸗ recht, es ſey nicht wahr, daß Bileams Eſel habe reden künnen.

Ich achtete wenig auf ſein Geſchwaͤt, ließ

mein Pferd vorfuͤhren und bezahlte die Zeche.

Aber er mochte durchaus auch meine Meinung

hieruͤber wiſſen wollen, er faßte mich beim

Arme, ſchuͤttelte mich und fragte: Was glau⸗

ben Sie? Nicht wahr, der Eſel Bileams hat

reden konnen? Ich glaube, ſagte ich, indem

ich auf's Pferd ſtieg, daß Bileams Eſel kluͤger

war, als Sie. Unerhort! ſchrie er; mir

einem berufenen und verordneten Diener des

Herrn ſo etwas zu lezezte Sie brennen ſchon lichterloh in der Hölle!

Ich antwortete nicht, ſondern gab: meinem

Pferde die Sporen.

Reiten Sie zu! rief er noch nach, teiten Sie zu! daß Sie dem Teufel deſto eher in die Klauen kommen.

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