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Neuntes Kapitel. h⸗
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Was will aus dei Kindlein werden?:
Un ihn aufzuſuchen, muͤſſen wir in dem abge⸗ legenſten Winkel der Stadt drei Treppen hoch in ein verrauchtes Dachſtuͤbchen kriechen, wo er bei einer alten Schuhflickerin ſaß, und ſich wegen mir die Karte ſchlagen und Schaͤtchen gießen ließ. Die Probe, die er ihr auflegte, um ihre Geſchicklichkeit zu pruͤfen, war die Fra⸗ ge: ob ſein neugeborner Sohn ein Knabe oder ein Maͤdchen waͤre; und als ſie das richtig be⸗ antwortet, war er vollig von der Wahrheit ihrer Kunſt uͤberzeugt, und glaubte, daß jede ihrer Prophezeihungen puͤnktlich eintreffen muͤſſe. Nach ihrer Ausſage ſollte ich ein muthwilliger Bube werden, der den Nachbarn die Fenſter einſchmeißen, und ihm manchen Verdruß machen wuͤrde; er ſolle ſich aber daruͤber nicht graͤmen, ich wuͤrde einſt ein großer beruͤhmter Mann werden. Er ſolle mir das Ruͤckgrad biegſam machen, denn ich wuͤrde mit großen Herrn Um⸗ gang bekommen, und ich ſolle viele Eier eſſen, daß ich eine helle Stimme bekaͤme, denn es wuͤrde eine Krankheit einreiſſen, durch welche


