daß es blos auf Sie ankommt, ob Sie das Kind gut und fromm erziehen und zum Chri⸗ ſtenthum und zur Tugend anhalten?— Kann ich Ihnen glauben?— Ich nehm's auf meine Seele.— Verzeihen Sie, unterbrach ſie der Kuͤſter, die Meinung des Herrn Magiſters iſt, daß auf beide Art das Kind unter die Zahl der
Chriſten gehoͤre; deswegen hat's das Conſiſto⸗
rium auch in eines Jeden Willen geſetzt, wie er ſein Kind taufen laſſen will.
— Nun mein Pathchen muß ohne Evorzis⸗ mus getauft werden. Wenn es drei oder vier Jahr alt iſt, und einen Starrkopf hat, und Ihnen nicht folgen will, ſo treiben Sie die Teufelchen mit der Ruthe heraus. Das iſt der rechte Exorzismus.
Hiermit waren die Streitigkeiten geendet,
und die Taufe ging vor ſich. Als die Ceremonie
vorbei war, und die Gevattern nach Hauſe ka⸗ men, war mein Vater verſchwunden, und nie⸗ mand wußte wohin.


