wenn was paßirt, auf wen kommt's dann, als auf mich? Herr! machen Sie die Sache wieder gut, ſonſt mache ich Sie vor aller Welt zu Schande. Wollen Sie ſie zur Frau nehmen, ſo will ich aus Ruͤckſicht, daß mir Mamſell ſo lange treu gedient hat, mein Verſprechen nicht zuruͤcknehmen, und ihr die dreitauſend Thaler auszahlen, die ich fuͤr ſie beſtimmt habe. Nun wozu entſchließen Sie ſich? Der arme Schelm haͤtte in der Angſt eine Zigeunerin geheirathet. — Wie Sie befehlen, gnaͤdiger Herr, ſtotterte er.— Und Sie, Mamſell, iſt Sie's zufrie⸗ den?— Ich kann vor Schaam und Reue kein Wort hervorbringen. So auf einmal von Ih⸗ nen verſtoßen!—'s iſt alſo richtig?— Beide ſchlugen die Augen nieder. Er nahm beider Haͤnde und legte ſie in einander.— Der Him⸗ mel gebe, daß Ihr Probeſtuͤck gute Folgen ha⸗ ben möge! Und daß der Handel gleich ganz be⸗ endigt wird, ſo will ich den Pfarrer holen und Sie kopuliren laſſen. Fuͤr Weitlaͤuftigkeiten und Koſten ſtehe ich.
So war der Weg, auf welchen meine Mut⸗ ter Madam, und ich der kleine Monſieur He⸗ ring wurde. Ein anderer wird vielleicht auf


