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Natur ſchon vor meiner Geburt begabte, denn ich hatte ſogar ſchon im Mutterleibe ein ſo fei⸗ nes Gehoͤr, daß ich alles hören konnte, was außer mir vorging.
Eines Tages hoͤrte ich einen ſtarken Wort⸗
wechſel, ich ſpitzte die Ohren und vernahm, daß
es der gnaͤdige Herr und meine Mutter war, die ſich uͤber meine Wenigkeit beſprachen. Kein Wort entging mir, das Geſpräch lautete ganz ſo, wie es hier folgt. 1
Der gnaͤdige Herr. Iſt's wirklich wahr, daß deine Schwangerſchaft ſo nahe iſt, liebes Fiekchen?
Fiekchen. Nicht anders. D. g. H. Aber ſag mir nur, wie du das verſehen haſt?
Fiekchen. Das weiß der Himmel, an mir hat's nicht gelegen.
D. g. H. Ich daͤchte, da die Sache einmal
ſo weit boͤſe iſt, ich ſaͤhe, wie ich Dich mit Eh⸗
ren unter die Haube braͤchte?
Flekchen. So! Ei ſeht einmal! ſo lange bin ich gut geweſen und nun——
D. g. H. Nu, nu, werde nur nicht boͤſe; ich dachte Du ſaͤhſt es ſelbſt gerne, wenn Du Deine eigne Wirthſchaft bekaͤmſt. Ich gaͤb Dir


