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4 huſtete oder uͤber Hitze klagte. Er wurde ſogar
unfreundlich, wenn ſie ihn kitzelte, ſich zu nah an ihn anſchmiegte, oder ihn fragte, warum er ſo ſtill liege. Sie machte ſich daher den tiefen Schlaf zu Nutze, und ſchlich ſich, wenn er recht derb ſchnarchte, aus dem Bette, um zu ſehen, ob alles im Hauſe noch in Ordnung waͤre; es mochte aber immer etwas in Unordnung ſeyn, denn ſie kam gemeiniglich erſt nach ein paar Stunden wieder. Vermuthlich gingen um dieſe Zeit die Geſpenſter umher, denn man wollte immer in der Kammer des Kutſchers ein er⸗ ſchreckliches Gepraſſel gehört haben. Dem ſey
nun wie ihm wolle; genug der gnaͤdige Herr
war Fiekchen nicht mehr ſo gut als im Anfang,
und er haͤtte gern geſehn, wenn er ſie auf eine
gute Art haͤtte los werden koͤnnen. Geld und ſchoͤne Kleider haͤtte er ihr gerne noch gegeben, wenn ſie nur nicht immer etwas anders ver⸗ langt haͤtte, das er zu geben uͤberdruͤßig war. Es mag auch kein Spas ſeyn, ganz allein einer ſo ſchoͤnen ungeſtuͤmen Forderin ſechs Jahre lang nichts abſchlagen zu duͤrfen. Fiekchen war dreißig Jahr alt, und in dieſem Jahre fiel eine Verrenkung vor, die eine Geſchwulſt nach ſich zog, welche keine Mittel vertreiben konnten.


