Teil eines Werkes 
1. Band (1818)
Entstehung
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man an einem Strauche haͤngen! wie ſeicht kann man nicht gar fallen!

unter den Edelhoͤfen, auf welche ſie ihre Waare trug, waren beſonders zwei merkwuͤr⸗ dig. Auf dem einen reſidirte ein alter Huſa⸗ renrittmeiſter mit ſeinem Sohne; jener hatte nur ein Auge und einen Stelzfuß aus dem ſiebenjaͤhrigen Kriege mitgebracht, und dieſer war blödſinnig und mondſuͤchtig. Auf dem an⸗ dern trieb eine geizige Kammerherrin ihr We⸗ ſen, die ſiebzig Jahre auf dem Buckel und noch einmal ſo viel Tauſende im Vermögen hatte, ihr groͤßter Aufwand beſtand in friſchem Zwieback, den ſie, um ſich nicht ganz zu rui⸗ niren, wie ſie ſagte, in Kraͤuterthee tuͤtſchte. Auf beiden Seiten waͤre Fiekchens Tugend ge⸗ ſichert geweſen, wenn der alte Kuͤras,(ſo hieß der Rittmeiſter) keinen jungen Geſellſchafter bei ſich gehabt haͤtte, und der Sohn der Frau Kammerherrin nicht zehn Jahr auf Univerſi⸗ taͤten herumgeirrt, und zwei Jahr in Paris geweſen waͤre. Auf den Univerſitaͤten war ſein Kopf und Koͤrper einem Folianten in Schweins⸗ leder gebunden aͤhnlich geworden, und in Pa⸗ ris hatte er ſich franzöͤſiſche Noten zum Texte

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