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gleiten. Eines Tags bat ich ihn, mir zu ſagen, was Du ſeiner Meinung nach wohl am gernſten auf Weihnachten haben möchteſt, und er antwortete: „Gewiß wäre es ihm am liebſten, wenn er ſeine Uhr wieder bekäme, welche er für dreißig Reichs⸗ thaler verſetzt hat.“—„Ich grübelte lang darüber nach, wie ich in einem Monat ſo viel Geld zuſam⸗ menbringen konnte, als Tante Klint mir einmal vor⸗ ſchlug, ob ich nicht eine Tiſchdecke, an welcher ſie angefangen hatte, fertig machen wollte. Ich ar⸗ beitete recht eifrig und kam damit vor einer Woche zu Stande und erhielt fünfundzwanzig Reichsthaler von der Tante. Das noch Fehlende verſchaffte ich mir auf andere Weiſe, und Svante beſorgte mir die Einlöſung der Uhr.“
„Aber wie haſt Du das Fehlende aufgebracht?“
„Willſt Du mir die Antwort darauf nicht er⸗ laſſen?“
„Nein, mein geliebtes Schweſterchen, das geht nicht an; ich bitte Dich; Du machſt mich in der That unruhig.“
„Nun ja, es iſt nichts ſo Gefährliches, lieber Eugen. Ich habe blos meine beiden Myrtenbäum⸗ chen verkauft,“ antwortete Thekla munter.
„Die Bäumchen, von welchen Mama den einen, ich den andern pflanzte, als Du noch ganz klein wa⸗ reſt, und auf welche Du ſo viel hielteſt, daß Du immer ſagteſt, wenn ſie abſtürben, würdeſt Du ge⸗ nug weinen müſſen. Thekla, Thekla, ſieh mir in die
Augen und ſage mir, haſt Du Dich ohne Thränen
von ihnen zu trennen vermocht?“ „Ich verſichere Dich, daß“— Thekla war keine
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