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tigt waren und die Mädchen mit allem Eifer Speck und Fleiſch ſchnitten, kam des Kapitäns kleiner Schlit⸗ ten im Hofe angefahren.
„Der Kapitän von Warnäs iſt hier, Tante,“ ſagte Olga, welche ihren Platz gerade vor dem Kü⸗ chenfenſter hatte. Die Andern blieben, ohne ſich durch dieſe Worte irgend erſchrecken zu laſſen, unbeweglich auf ihrem Platze, und machten ſich Nichts daraus, wenn auch der Kapitän ſie in voller Arbeit finden ſollte. Sie waren nicht gelehrt worden, ſich zu ſchämen, wenn man bei einer häuslichen Beſchäf⸗ tigung ſie beträfe, und ſahen darum auch nicht ſo verlegen aus, wie es wohl bei andern Mädchen zu geſchehen pflegt, die in einer ſolchen Situation ſich befinden. Mit ihren großen weißen Leinwandſchür⸗ zen und mit den um den Kopf gebundenen baum⸗ wollenen Halstüchern ſahen ſie recht häuslich und gemüthlich aus.
Nina, gerade ſo ausſtaffirt und in voller Thätig⸗ keit an einem Schweinskopf befindlich, befahl Debora, den Kapitän in das Geſellſchaftszimmer zu weiſen, und begab ſich dann, nachdem ſie Schürze und Hals⸗ tuch abgelegt hatte, zu ihrem Gaſt hinein.
„Ich komme wohl recht ungelegen und ſtöre Sie,“ begann der Kapitän.
„Das hat Nichts zu bedeuten. Ein Gaſt, bei welchem ich in einer großer Schuld der Dankbarkeit ſtehe, kann niemals ungelegen kommen.“
„Ich danke Ihnen. Der Urſachen, die mich hie⸗ her führen, ſind es drei. Fürs Erſte komme ich als Karls Fürſprecher und ſchlage vor, daß die jungen Leute ſich auf Weihnachten verloben und gegen den
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