Teil eines Werkes 
Die Tochter des Edelmanns : eine Schilderung aus der Wirklichkeit : 1. Band (1863)
Entstehung
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Als ſie durch das gräfliche Thor hindurch gingen, ſagte der Graf:

Daß Sorenza meine Tochter iſt, iſt ein Geheim⸗ niß, das Du bei Dir behalten mußt. Ich hoffe, daß Du, obgleich ein Jüngling, als ein geborener Eldon ein Vertrauen zu bewahren weißt.

Ich werde ſchweigen, war die Antwort, die Arthur mit großer Anſtrengung hervorbrachte.

Gut

Jetzt traten ſie in den Speiſeſaal, wo der Tiſch gedeckt ſtand.

Speiſeſt Du mit uns, fragte der Graf.

Nein, ich, bevor ich von Karlberg ging.

Das weiß ich; aber Du haſt es nöthig, noch einmal zu eſſen. d

Heute nicht.

Gehe hinein und begrüße Deine Mutter, während ich die Kleider wechſele.

Der Graf nahm den Weg nach ſeinen Zimmern.

Papa, ich wünſche es jetzt überhoben zu ſein, Mama zu begrüßen, und ſtatt deſſen auf mein Zimmer hinauf zu gehen, ſagte Arthur..

Der Graf drehte den Kopf um, betrachtete einige Augenblicke den Sohn und antwortete dann:

Nun wohl, thue wie Du willſt.

Wenn wir uns in die Zeit zurückdenken, wo wir achtzehn Jahre alt waren, und die Ausbrügkagen von Freude und Schmerz durchgehen, welche dg⸗ unſere Seele erſchütterten, ſo wundern wir 1

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