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reicht hat. Die Oberlandrichterin hatte ſich eine ſchwere Erkäl⸗ tung zugezogen, welche mit dem Tod enden ſollte.
Sie wurde von ihrem Sohn auf das liebevollſte verpflegt. Die zwei letzten Tage war ſie beinahe ununterbrochen mit dem Oberſt allein. Frau Björnſtam ſchloß ihre Tage mit einem warmen Segenswunſch für den, welchen ſie zuvor beinahe ver⸗ flucht hatte, und mit einer innigen Bitte um Vergebung für all das Unrecht, welches durch ſie ihrem Sohn zugefügt worden war.
Der Oberſt betrauerte aufrichtig ſeine Mutter zu nicht ge⸗ ringem Erſtaunen von allen, welche das geſpannte Verhältniß
zwiſchen ihnen gekannt hatten. Das Begräbniß war, wie man
zu ſagen pflegt, würdig der Verſtorbenen und des Vermögens von ihrem Sohne. Die Oberlandrichterin Björnſtam wurde in derſelben Gruft, wo ihr verſtorbener Sohn bereits ſchlummerte, beigeſetzt.


