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ſich in ein einziges Geſühl auf— in unermeß⸗ liche Liebe.
„Ich liebte— liebte höher, beſſer, heiliger als jemals. Ich ſchämte mich meiner Fehler; ich ſchauderte über die Gedankenloſigkeit in meinen Hand⸗ lungen und bat die heilige Jungfrau, mich in einen Engel von Güte und Tugend zu verwandeln.
„Du gabſt mir endlich Deine Liebe— dieſe Liebe, nach der ich ſo leidenſchaftlich geſtrebt hatte. Ich wollte ſterbeu aus Furcht, den Tag zu erleben, da Du mir dieſelbe wieder entreißen würdeſt. Eine Ahnung ſagte mir, ich habe bis jetzt nicht ſo geliebt, daß Gott meines Glückes mich werth fände.
„Während dieſe Seeligkeit und Unruhe mein Herz erfüllten, trat Cellner auf. In Finnland hatte ich Bekanntſchaft mit ihm gemacht. Er hatte mich wie⸗ der erkannt. Er redete mir von ſeiner Abſicht, Dich über die Doppelrolle, die ich ſpielte aufzuklären, im Fall ich ihn nicht für ſein Stillſchweigen be⸗ lohnte.
„Tags darauf warſt Du nach Carlskrona abge⸗ reist, nachdem Du mir einen von Verzweiflung und Kummer erfüllten Brief geſandt hatteſt.
„Cellners Stillſchweigen erkaufte ich;— es kam mir theuer, ſehr theuer zu ſtehen. Aber was fragte ich nach dem Verluſt von Gold, wenn es ſich um Deine Achtung handelte. Ich hatte noch nicht den Muth, zu geſtehen, daß ich die Rolle des Spions einzig und allein geſpielt hatte, um Dich wieder zu ſehen. Der Beſitz Deiner Liebe hatte die Fehler der Vergangenheit mir verhaßt gemacht.
„Die Nachricht, daß Du verwundet in Carlskrona


