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XXXIII.
An einem klaren, friſchen Frühlingstag des Jahres 1791 ritt Wilhelm, als er von ſeinen Gütern zu⸗ rückkehrte, gegen ſeine Gewohnheit langſam nach dem Meeresſtrande hinaus. Es ging ein ziemlich ſtarker Wind. Die ſchäumenden Wogen brachen ſich mit unterdrückter Stärke am Strande. Die See ſang ihr brauſendes, eintöniges Lied.
In Wilhelms Bruſt erwachte die niemals ſchlum⸗ mernde Sehnſucht, die Wogen wieder zu pflügen.
„Ich muß hinaus,“ dachte er.„Die Thätigkeit hier auf dem Lande genügt mir nicht. Ich habe nun Alles geordnet, ſo daß meine Mutter ohne Sorge in ungeſtörtem Genuſſe alles deſſen, woran ſie gewöhnt iſt, dahinleben kann. Mich würde die Sehnſucht und Erinnerung tödten, wenn ich länger hier zögerte. Draußen auf den freien Wogen bringe ich es vielleicht eher dahin, zu vergeſſen.— Zu ver⸗ geſſen! Nein, man vergißt eine ſolche Frau nicht; man liebt ſie, ſelbſt wenn man bei ihrem Namen einen Fluch ausſprechen müßte. O, Eſtelle, alle ge⸗ wonnene Ehre, alle zeitlichen Vortheile wollte ich aufopfern, wenn ich Dein Bild aus meiner Seele reißen könnte!“
Er gab ſeinem Pferde die Sporen, und davon
eilte das edle Thier. Als er auf dem Hofe Halt
machte, war Wilhelms Entſchluß gefaßt. Schon in den nächſten Tagen wollte er Broby verlaſſen und ſich auf die unruhige See begeben.
Er hatte kaum ſein Zimmer betreten, als dr
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