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Gerade als Wilhelm dort geborgen wurde, hörte er Saint Sue mit klarer Stimme rufen:
„Leben Sie wohl, lieber Baron; nun hat die Kugel mich gefunden, welche ich ſo lang ſuchte.“
In demſelben Augenblick ſtürzte der Marquis auf das Deck. Er war von einer feindlichen Kugel in die Bruſt getroffen worden.
Als die Sonne nach dieſem blutigen Tage wie⸗ der ihr von dem Kampf und Streit der Menſchen ermüdetes Auge ſchloß, ſtand Wilhelm da und ſchaute düſter auf Saint Sue's lebloſen Körper.
Er war alſo todt, dieſer unvergleichliche Kamerade mit ſeinem ritterlichen Herzen, ſeiner chevaleresken Denkart, ſeinem verwegenen Muthe und ſeinem ſorg⸗ loſen Frohſinn.
Dieſer Tag, welcher ein ſo merkwürdiges Blatt in den Annalen der Geſchichte bildete, ſollte für Wil⸗ helm insbeſondere die Erinnerung an den ſchmerz⸗ lichen Hingang eines Freundes in ſich ſchließen, welcher ſein Leben in demſelben Augenblick, da er das von Wilhelm rettete, verloren hatte.
Stjernkrona faßte die kalte, lebloſe Hand und flüſterte:—
6„Friede über dem Grabe, das Du nun gefun⸗ en.“
Den vierzehnten Auguſt wurde der Friede zwiſchen Schweden und Rußland unterzeichnet. Der dreijäh⸗ rige Kampf war zu Ende.
Schweden hatte einen Namen gewonnen und, wenn auch keine materielle Vortheile geerndtet wor⸗ den waren, doch auch nichts von ſeinem Umfang eingebüßt.


