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brennenden Verlangen, ihn wieder aufzunehmen und die erlittenen Verluſte zu rächen.
Unter allen den Schiffen, welche am Kampfe Theil nahmen, fand ſich keines, das allen möglichen Unfällen ſo ſehr ausgeſetzt war, wie dasjenige, deſſen Planken unſer Held beſchritt.
Wenn man das Unglück, in die Luft zu fliegen, ausnimmt, war kein anderes denkbar, auf das ſich nicht die Mannſchaft bei dieſem kurzen Angriff ge⸗ faßt machen mußte. Dem Umſchlagen nahe, beinahe rettungslos zuſammengeſchoſſen, während die Stengen völlig über Bord zu gehen drohten und das Tackel⸗ werk furchtbar zugerichtet worden, war das Schiff jeden Augenblick der Gefahr ausgeſetzt, auf das Land zu treiben.
Gegen zwölf Uhr war das Schiff den feindlichen Linien ſo nahe gekommen, daß jetzt die Reihe an
ihm war, längs denſelben hiuzulaufen.
Der Wind war ſo ſtark geworden, daß er einem halben Sturm glich. In Folge davon und wegen des geringen Raumes, der ihm verblieb, mußte es laviren, um nur im Fahrwaſſer ſich halten zu können.
Wilhelm hatte während dieſer heißen Stunden ſeinen Platz auf dem Vorderkaſtell. Gerade während des Umbraſſens wurden die Fockbraſſen unklar. Die Urſache war, daß ein Mann, der von dem großen Maſt heruntergeſchoſſen wurde, herabſtürzte und beim Fallen ein Stück von. ſeinem Kleide in der Block⸗ rolle hängen blieb.
Dieſe Braſſe konnte demnach nicht angeholt wer⸗ den. Die Lage des Schiffes war höchſt bedenklich,


