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ſam weiter. In Gedanken verſunken, den Blick zu Boden gerichtet, die Lippen feſt zuſammengepreßt, ging er zögernden Schrittes dahin.
Alle ſeine Gedanken concentrirten ſich um einen Gegenſtand, und dieſer Gegenſtand war— Wilhelm.
Wilhelm's Ernennung zum Kammerherrn des Herzogs ſchien Cellner gleichſam von allen andern Intereſſen losgeriſſen und direct in den wildeſten Wirbel des Neides geworfen zu haben.
Er durchlief im Gedächtniß, wie Wilhelm im Kampfe ſch durch Kaltblütigkeit und unerſchütter⸗ lichen Muth, Etwas wofür ihm auch alle möglichen Lobſprüche geſpendet worden waren, ausgezeichnet hatte. Aber auch Cellner war ja mitten im Kugel⸗ regen geſtanden, und dennoch hatte auch nicht ein Einziger ſeiner Kameraden ihm nur ein Wort zur Aufmunterung für ſeinen Muth geſagt. Der Groß⸗ admiral hatte ihn nicht mit einem Blick, viel weniger mit einer Auszeichnung bedacht, und Cellner fragte ſich ſelbſt, ob er nicht, im Ganzen genommen, doch ein gleich tüchtiger und geſchickter Officier wie Wilhelm wäre.
Die Antwort auf dieſe Frage fiel natürlich zu ſeinem Vortheil aus. Er betrachtete ſich demzufolge als zurückgeſezt und ungerecht behandelt, während ihm auf der andern Seite Wilhelm's Ernennung als die größte aller Parteilichkeiten erſchien. Die Urſache dazu ſuchte er nicht in Wilhelm's Verdienſten, ſondern darin, daß der alte Stjernkrona bei dem König ſo gut angeſchrieben war, der Sohn ſomit den Vortheil davon genoß.
Während Cellner dieſe Betrachtungen anſtellte


