Teil eines Werkes 
Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 2. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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Ja, bis jetzt wenigſtens bin ich noch durch Nichts widerlegt worden.

Die Ereigniſſe ſind ſomit ganz artig gegen Sie geweſen. Sonſt pflegt man mit den Jahren ſich zwei gute Eigenſchaften zu erwerben, nämlich älter und vernünftig zu werden. Aber Sie ſcheinen ſich von dieſen Verdienſten noch keines angeeignet zu haben..

Was meinen Sie damit, Marquis?

Ich meine, Sie müſſen, ehe Ihre Sinne ſchwach werden, darnach ſtreben, die Welt, die Dinge und ſich ſelbſt im rechten Lichte zu betrachten, und ſich nicht für mächtiger zu halten, als Sie wirklich ſind.

Aber als Menſch muß ich doch wohl Herr über mein eigenes Schickſal ſein?

Wiſſen Sie, was gegenwärtig in Frankreich vorgeht?

Ein Streit zwiſchen dem Parlament und dem Hof. Aber, beſter Marquis, das war eine ſeltſame Frage, und hat mit meiner Auffaſſung unſeres Schick⸗ ſals nichts gemein.

Nur nicht ſo heftig! Man kommt auf vielen und verſchiedenen Wegen nach Rom; wenden wir uns alſo wieder nach Frankreich: was glauben Sie, daß dort bevorſteht?

Ein Staatsbankerott..

Saint Sue legte ſeine Hand auf Wilhelms Arm und antwortete lächelnd: 1

Etwas viel Schlimmeresein Volksaufſtand.

Und das ſagen Sie mir mit lächelnden Lippen.

Ich lache immer dem Unglück ins Angeſicht, damit dieſes nicht den Triumph erlange, es ſeiner⸗

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