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Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 2. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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Du wünſcheſt dieſelben der Gunſt und Gnade abzu⸗ gewinnen. Wenn ich die Ehre an mich zu reißen ſuche, willſt Du Dich ihr anſchmiegen. Wir werden von demſelben Gefühl beherrſcht, obwohl wir zur alſo Befriedigung deſſelben ungleiche Mittel gewählt haben.

Cellner öffnete den Mund, um zu antworten; aber in dieſem Augenblick trat Wilhelms Diener ein und meldete, ein Ausländer wünſche den Baron zu ſprechen.

Ein Ausländer! wiederholte Wilhelm etwas überraſcht.Laß ihn hereinkommen.

Wenige Augenblicke nachher trat ein junger Mann von lebhaftem, ſüdländiſchem, vortheilhaftem Aus⸗ ſehen ein. Bei ſeinem Anblick ſprang Wilhelm auf und rief:

Saint Sue!

Im nächſten Momente drückten die frühern Ka⸗ meraden einander die Hände.

II.

Aber, mein beſter Marquis, ſagte Wilhelm, als die erſten herzlichen Begrüßungen gewechſelt waren und Cellner ſich entfernt hatte,was führt Sie hieher zu uns Barbaren?

. Ich könnte ſagen: derſelbe Grund, welcher Sie einmal, mein lieber Baron, nach Breſt führte. Da⸗ mals befanden wir uns im Seekriege, und jetzt rü⸗ ſten Sie ſich zu einem ſolchen. Ich bin hier, um der ſchwediſchen Flotte zu dienen und das Blut,

Schwartz, Wilhelm Stiernkrona. II. 2