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ſie beim Heraufſteigen zu beobachten. Jezt grüßte er mit einem:.
„Bon jour, messieurs!“ 4
Die beiden jungen Männer blieben ſtehen und ſahen ihn an. Saint Sue rief:
„Was ſehe ich, iſt das nicht unſer alter Ober⸗ kanonier! Wie kommen Sie hieher?“
„Ich komme von der Fregatte, welche die Herren, wenn Sie noch hundert Schritte weiter gehen wollen, dort außen unter Segel liegen ſehen.“
„Gut, ich werde die Fregatte mit Freuden be⸗ grüßen,“ bemerkte Saint Sue.„Aber ſagen Sie, wie kommen Sie hierher in das grüne Gras zu liegen?“
„O, ganz einfach deßwegen, weil ich Briefe in Mazulip abzugeben habe,“ erwiederte er und über⸗ reichte die Briefe Saint Sue;„und nachdem dieß abgemacht iſt, kann ich noch eine Weile hier im Graſe ausruhen.“
Darauf erzählte er, das Boot der Fregatte, welches ihn auf der Luvſeite an das Land geſezt habe, ſei leewärts abgegangen, um dort die Fre⸗ gatte zu erwarten, welche gegen Mittag auch daſelbſt anlegen werde.
Dieß war, im Verein mit der Uebergabe der
Briefſchaften, Alles, was er über ſeine Miſſion
wußte.
Saint Sue ſagte lachend zu Wilhelm:
„Der Oberkanonier kommt recht à-propos, wie Sturmkalle an Bord des Schiffs, und es ſoll mich durchaus nicht wundern, wenn wir nun eine ebenſo


