Teil eines Werkes 
4. Theil (1858)
Entstehung
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Von welchem Regiment?s fragte Rahnal.

Dard ſtand im Begriff zu antworten, ſein Vorgeſetzter aber gebot ihm Schweigen, griff mit der Hand ſalutirend an die Mütze und antwortete mit Stolz:

Von der vierundzwanzigſten Brigade, zweite Compagnie. Wir wurden bei Philippsburg aufgelöſt und der zwölften Bri⸗ gade einverleibt.«

Rahnal bereute ſeine Frage, denn Joſephinens Auge heftete ſich ſofort mit einem Ausdruck, den Worte nicht zu ſchildern vermögen, auf Sergent La Cyoix. Und dennoch ver⸗ rieth ſie mehr wirkliche oder erzwungene Faſſung, als er er⸗ wartete.

Der Himmel ſendet ihn,« ſagte ſie.»Mein Freund, ſagt mir, waret Ihr*

Oberſt Raynal mengte ſich raſch ein.

Bedenken Sie, was Sie thun, meine arme Freundin. Er kann Ihnen nichts erzählen, als was wir bereits wiſſen, ja nicht einmal ſo viel, als wir wiſſen, denn jetzt, wo ich ihn recht anſehe, glaube ich in ihm den Sergenten zu erkennen, den wir ohne Beſinnung unter der Baſtion liegend fanden. Er muß niedergeſtreckt worden ſeyn, ehe noch die Baſtion ge⸗ nommen ward.*

So iſt es, Oberſt. Ich weiß weiter nichts, als daß ich die Beſinnung verlor und mir die Fahne aus der Hand fiel.*

Da ſehen Sie, er weiß nichts.*

Cs war ein heißes Stück Arbeit, Oberſt, unter jener Ba⸗ ſtion, aber noch heißer war es für die armen Teufel, welche wirklich hineinkamen. Der Gemeine Dard hier hat mir die ganze Geſchichte erzählt.