Teil eines Werkes 
3. Theil (1858)
Entstehung
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»Ach, mein Herr, Sie ſind ein würdiger Mann. Haben Sie Töchter?« fragte die Baronin.

Ja wohl erſt voriges Jahr habe ich eine verhei⸗ rathet.«

»Und vermälten Sie dieſelbe auch nach dieſer Weiſe?

Ich vermälte ſie eben ſo, wie ich die Ihrige vermälen werde, wenn Sie mir ſie anvertrauen wollen.«

Das will ich, mein Herr; Sie ſind Vater, Sie ſind ein würdiger Mann Sie flößen mir Vertrauen ein.«

Und nachdem ich das Paar vermält habe, wird es durch nichts verhindert ſeyn, ſich noch in die Kirche zu be⸗ geben.*

Ich bitte um Verzeihung,« rief Rayhal,es gibt zwei Dinge, welche es verhindern Dinge, die auf keinen Men⸗ ſchen warten die Zeit und General Bonaparte. Kommen Sie, mein Herr geplaudert iſt nun genug worden ans Werk!*

Der Maire zögerte nun nicht länger. Er forderte Joſe⸗ phinen auf, ſich vor ihn zu ſtellen.

Sie zitterte und weinte ein wenig, Laura klammerte ſich an ſie und weinte ebenfalls und der gute Maire vermälte das Paar durch Vorleſung der vorgeſchriebenen geſetzlichen Formel. X

Iſt das Alles?« fragte die Baronin.»Das geht ja fürchterlich ſchnell!«

Aber dennoch auf wirkſame Weiſe,« ſagte der Maire lächelnd.Erlauben Sie mir, Ihnen zu ſagen, daß ſelbſt Seine Heiligkeit der Papſt mein Werk nicht für ungiltig erklä⸗ ren kann.«