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»Nun, und was wünſchen Sie, was ich thun ſoll, mein Herr?*
»Weiter nichts als meinen Freund empfangen und ihn für ſich ſelbſt ſprechen laſſen.«
»Nun gut, ich bin damit einverſtanden,« entgegnete die Baronin.„Ich bin wie Joſephine. Ich liebe es nicht, mich von einem alten Freund anſchreien zu laſſen.«
»Ich danke Ihnen, meine Damen, für Ihre Rückſicht auf meine Gefühle und— auf Ihre Ohren,« entgegnete der Doctor ſarkaſtiſch, indem er ſich zugleich anſchickte, das Zim⸗ mer zu verlaſſen.
»Wo wollen Sie hin?« fragte die Baronin.
»Ich will ihn holen.«
»Wie! heute noch?«
»Dieſe Minute.*
„Meine Töchter, dies war eine Falle, die uns der Doc⸗ tor geſtellt hat. Wo iſt denn der junge Mann? In der Plai⸗ ſance?« fragte ſie ironiſch, indem ſie als gewiß borausſetzte, daß er viel weiter entfernt ſey.
»Nein,« antwortete der Doctor„er iſt auf mei⸗ nem Zimmer und zittert vor der Feuerprobe, die ihm be⸗ vorſteht.«
»O es iſt ja für ihn durchaus noch nicht zu ſpät, wie⸗ der zurückzutreten,« bemerkte die Baronin.»Beſſer ſo als wenn er mich in die Nothwendigkeit verſetzte, ihn fortzu⸗ ſchicken.*
„Ehe eine Minute vergeht, wird er hier ſeyn,« antwor⸗ tete der Doctor.»Brechen Sie ihm das Herz, wenn Sie überzeugt ſind, daß die wirkliche Nothwendigkeit dazu vorhan⸗ den iſt, aber thun Sie es wenigſtens mit ſanfter Hand.*
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