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Dann erzählte er, ſein Complott mit Jacintha ver⸗ ſchweigend, wie er aus einer ſichern Quelle erfahren, daß die Familie in bitterer Armuth lebe.
Der Doctor ſeufzte.
Eduard theilte ihm dann ferner mit, wie der innige Wunſch, dieſer Familie beizuſtehen, in Verbindung mit der Schwierigkeit der Ausführung und ihrer Unzugänglichkeit ihm faſt den Verſtand geraubt habe.
»Ich ward darüber ganz blaß und elend,« rief er halb ärgerlich.
Dann erzählte er die Geſchichte mit der Börſe und wie glücklich, als er ſie hinweggeworfen und ſich hinweggeſtohlen, und wie noch viel glücklicher, als er hörte, daß ſie gefunden worden und wie dennoch dieſer Verſuch zur Unterſtützung fehl⸗ geſchlagen war.
»Und nun, mein Herr,« fuhr er fort,„werde ich ab⸗ wechſelnd von Hitze und Kälte gemartert. Ich laure ſtunden⸗ lang auf die Möglichkeit, ein Wort oder einen Blick zu er⸗ haſchen. Wenn es mir nicht gelingt, ſo fühle ich mich dieſen ganzen Tag unglücklich. Gelingt es mir dagegen, ſo bin ich eine halbe Stunde lang der glücklichſte Menſch in Frankreich. Dann kehre ich in mein kleines Zimmer zurück, welches mir nun vorkommt wie ein Gefängniß. Die Sonne ſcheint die Erde verlaſſen und die Hoffnung mitgenommen zu haben. O mein Freund, ſo ſehr ich nun auch Laura liebe, ſo gibt es doch Augenblicke, wo ich wünſche, ſie niemals geſehen zu ha⸗ ben. Sie, die ich liebe, wird mein Verderben ſehn, aber dennoch werde ich ſie lieben, denn es iſt nicht ihre Schuld. Ich bin Tag und Nacht wie in einem Fieber. Meine Amts⸗ pflichten, die mir ſonſt ſo angenehm waren, ſind mir jetzt


