Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
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Und von dem feierlichen Momente erfaßt und dem Drange der eigenen Herzen folgend, riefen alle anweſenden Männer, die Hände wie zum Schwur gehoben:

Ja! ja! dann ſind wir auch da!... dann wollen auch wir mitkämpfen, unſerer guten Vater⸗ ſtadt die alte Freiheit und die alte Deutſchheit zu⸗ rückzuerobern!

Und Alle gaben ſich, glühenden Herzens, Thrä⸗ nen der Wehmuth aber zugleich auch eines heiligen Zornes in den Augen, die Hände und ſchüttelten ſie als Mannesſchwur und Manneseid.

So ſei es! nahm jetzt Syndicus Frantz wieder das Wort.Und mit dieſem Schwur und mit dem Entſchluß: ſammt meiner Familie Straßburg zu verlaſſen, iſt für mich und die Mei⸗ nen der Tag der Freiheit wiedergekehrt. Ich habe mir längſt in einem der ſchönſten Thäler jen⸗ ſeits des Rheines auf deutſchem Grund und Boden ein kleines beſcheidenes Gut er⸗ worben. Nach dorthin gehe ich noch heute mit den Meinen ab. Ein Rechtsfreund hier wird meine übrigen Angelegenheiten in Straßburg ordnen und uns den Reſt unſeres Vermögens nachſenden. Es wird genügen, die kleine Beſitzung ſo weit zu ver⸗ größern, daß wir Alle, bei beſcheidenen Anſprüchen,