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im Magiſtrate einnahm und dieſen vollſtändig leitete, ja— kraft ſeiner Stellung— geradezu von der franzöſiſchen Regierung den Auftrag hatte, Rath und Bürgerſchaft zu überwachen, und alles, was ihmregierungsfeindlich ſchien, nach Paris zu berichten“),... hatten ſie von dieſem, ihrem Todfeinde, nicht das Schlimmſte zu erwarten?
Und wie ſollte ein ſo ächt deutſch geſinnter Mann, wie der Syndicus, dem Deutſchthume ab⸗ und dem Franzoſenthume zuſchwören? Wie ſollte dies Hugo von Zedlitz thun?
Syndicus Frantz hatte daher auch, gleich nach Abſchluß der nicht zu vermeidenden Capitulation, keine Rathsſitzung mehr beſucht,— war auch bei Ablegung des Eides nicht erſchienen. Hugo mußte ſich auf ſeinen Rath verborgen halten,.. wenig⸗ ſtens für die erſte Zeit.
Mit Schmerz und Trauer gewahrten Mutter Hedwig und Alma dabei, daß Derjenige, an dem— als an dem treueſten und beſten Gatten und Vater — ihre ganze Seele hing, ſeit ſeiner letzten Krank⸗ heit und namentlich auch ſeit dem Fall der geliebten Vaterſtadt, unendlich gealtert ſei. Sein braunes, bis
*) Friedrich v. Raumer. A. a. O. S. 112.


