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des allerchriſtlichſten Königs wahrhaft würdige Handlung, ſowohl zum Ruhme Gottes, als zur Ehre Ew. Majeſtät ge⸗ reichen läßt.“
„Da mir aber die Worte dazu fehlen, ſo bin ich genöthigt, Sire, in unſeren Herzen die tauſend Em⸗ pfindungen von Ehrfurcht, Dankbarkeit, Ergebung und Verehrung für die erhabene Perſon Ew. Ma⸗ jeſtät aufzubewahren und Sie zu verſichern, daß wir nie aufhören werden, als die gehorſamſten und treueſten Knechte und Unterthanen in dieſem Haus Gottes, wo der wahre Cultus wieder hergeſtellt iſt, ohne Unterlaß unſere Gebete gen Himmel zu ſenden, daß es der hoöchſten Allmacht gefalle, Ew. Majeſtät mit Glück und Segen zu überſtrömen!“*)
So ſprach der ſchamloſe Verräther an Vaterſtadt und deutſchem Vaterland, der deutſche Fürſt: Franz Egon von Für⸗ ſtenberg, Biſchof von Straßburg und hielt Lud⸗ wig XIV., dem Könige von Frankreich, das Crucifir zum küſſen hin. Dann bot er, dem
*) Laguille„Preuves“ im Anhang der Histoire d'Alsace. Thl. II. S. 171. Fr. v. Raumer a. a. O. S. 109. 110. Coste p 145.


