Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
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HOl der Berg! die Wolke! weh! ih mir! 6 wird finſter.“

„Nicht doch!“— ſſagte jetzt der greiſe Pater und beugte ſich— die herabſtrömenden Thränen nicht mehr zurückhaltend— über Angeline.— „Gott iſt gnädig und barmherzig! Gott iſt die Liebe und die Liebe iſt Licht und Seligkeit!“

„Die Liebe!“— ſprach die Sterbende kaum hörbar noch—„ja!.. die Liebe iſt Licht

und Seligkeit!“

„Amen!“— ſagte der Mönch.

„Amen!“— flüſterte Angeline.

Da zog leiſer Orgelton durch die Luft, ihm folgte ein weicher und doch ernſter vielſtimmiger Geſang.

Die Ronnen flehten zu Gott um einen ſanften Hintritt der Sterbenden.

Und der Tod war milde. Er küßte Angeline auf die Stirne... ein lautes Stöhnen... ein ſchmerz⸗ liches Zucken... dann... ein Ausrecken des Körpers... und... Marie Angeline Sco⸗ raille de Rouſille, Herzogin von Fon⸗ tanges... war nicht mehr!