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Auf einem großen, von einem gewaltigen Schorn⸗ ſteine überragten Herde aber brannte eben ein Koh⸗ lenfeuer, über welchem Leſage ſeit einer Stunde eine braune Flüſſigkeit kochte.
Uebelriechende Dämpfe ſtiegen von ihr auf und ſuchten— wie erſchrocken und als ob ſie etwas von dem, was hier vorgehe, errathen könnten— das Weite.
Hinter dem Herde in der Ecke lag eine todte Katze mit angeſchwollenem Bauch, die ihre ſteifen Glieder weit ausſtreckte. Man hatte mit ihr einen Verſuch über die Wirkſamkeit eines neu erfundenen Giftes gemacht.
Kaninchen huſchten hin und her. Die armen Thiere ahnten nicht, daß ſie zu ähnlichen Experi⸗ menten beſtimmt ſeien.
Ol die La Voiſin, d'Auvaux und Leſage waren noch lange nicht ſo weit, wie die Marquiſe von Brinvillier.
In der Befürchtung, die Gifte, welche dieſes furchtbare Weib mit Hülfe ihres Geliebten, des Herrn von Sainte⸗Croix, bereitete, möchten nicht wirkſam ſein, machte die Marquiſe erſt mehrere Ver⸗ ſuche an Thieren; dieſe fielen na Wunſch aus; da ſie aber vielleicht nicht von ten Erfolge bei Menſchen ſein konnten, ſo fuhr ſie mit dieſen ſchau⸗


