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wölbe, in welchem ſich die beiden Männer befanden: ein Gewölbe, das den unteren Stock des Hinterge⸗ bäudes eines finſteren, dumpfen Hauſes der Faubourg Saint⸗Germain einnahm.
Weite Höfe ſchloſſen es von dem Lärm der Straßen ab, und gaben dem finſteren Gewerbe, das hier betrieben wurde, eine erhöhte Sicherheit.
Licht fiel hier nur durch einige hoch in den Mauern angebrachte kleine Fenſter ein, die noch dazu mit ſtarken Eiſen vergittert waren.
Retorten und Deſtilirgefäße aller Art, Glas⸗ Kolben und Tigel in den verſchiedenſten Formen, Mörſer und andere abenteuerliche Gefäße waren an den Wänden und in den Ecken aufgeſpeichert.
Von einem Gerüſte herab blickten finſter— wie Tod verkündend— Büchſen und Gefäße mit Opium⸗Präparaten, ſublimirtem Mercur, calcinirtem und präparirtem Vitriol, Höllenſtein und Anti⸗ monium.
Seltſame Thiere, theils getrocknet, theils ausge⸗ ſtopft, hingen— wie man es in den Zeiten des Mittelalters in den geheimnißvollen Werkſtätten der Alchimiſten liebte— von der Decke herab: ein aus⸗ geſtopfter Wihz und ein getrocknetes kleines Kro⸗ kodil. Zwiſchen beiden Ungeheuern hatte eine meſ⸗ ſingene Hängelampe ihren Platz.


