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die Sache der wenigſten Menſchen— wieder an den alten Führer. Da trat für ſie und Günzer ein Er⸗ eigniß hinzu, das den Muth der Franzöſiſchgeſinnten ungemein ſtärkte und hob, und den der Gegenparthei gewaltig niederdrückte: der Hof von Frankreich, den König an der Spitze, erſchien auf einer Rundreiſe plötzlich in dem benachbarten Städtchen Colmar machte dort für längere Zeit Halt und über⸗ ſchwemmte Straßburg mit Freundſchaftsbeweiſen. Frantz und die Seinen, Hugo von Zedlitz, Wenck und mancher ſonſtige Ehrenmann durchſchauten zwar dies Mannöver und warnten vor den Freundesge⸗ ſchenken der Danaer... aber das Schreien der Günzer'ſchen und die liebe Eitelkeit der geſchmeichel⸗ ten Bürgerſchaft ließ ihre Stimme fruchtlos verhallen. Ehe man es ſich verſah, ſtanden die Dinge in Straßburg ganz auf demſelben Punkte, wie. vor der Kloſterverſchwörung: Günzer war wieder Herr der Stimmung des Magiſtrates. Unterdeſſen hatte ſich aber im Geheimen unter Günzer's Augen noch ein anderes, ſich freilich in den Gränzen des Familienlebens bewegendes Drama vorbereitet. Günzer war von niederer Abkunft. Als er noch in den Kinderjahren ſtand, bekleitete ſein Vater die Stelle eines Beiſitzers bei dem Ausſchuſſe der zwanzig


