Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
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ohne Oppoſition, ja ſelbſt mit dem Anſchein einer Aenderung ſeiner Anſichten. Der Schlaue ließ aber damit nur dem Volke Zeit, ſeinen patriotiſchen Rauſch auszutoben. Er wußte, was ſolche Bewe⸗ gungen dem Einzelnen für Opfer, auch in pecu⸗ niärer Beziehung, koſten; wie bald aber auch gerade die ewige Opferbereitſchaft die gewöhnlichen Menſchen ernüchtert und abkühlt. Er baute daher auf dieſe Erfahrung... und... mit Recht. Schon nach wenigen Wochen ließ die allgemeine Begeiſterung merklich nach und zeigte in nicht allzugroßer Ferne ihr ſanftſeliges Erſterben.

Natürlich waren dabei ſeine Creaturen im Ge⸗ heimen nicht unthätig, ſo wenig wie er ſelbſt. Gel⸗ der floſſen in Menge, und wann wären die Men⸗ ſchen Beſtechungen nicht zugänglich geweſen?

Einmal aber ſo weit, trat Günzer wieder nach und nach mit der alten, bald ſogar mit verdoppelter Entſchiedenheit auf, um das verlorene Terrain aber⸗ mals zu gewinnen. Wohl bekämpften Frantz und ſeine Parthei dies neue Vordringen aus allen Kräf⸗ ten; allein die Zeit der Betäubung der Mittelpar⸗ thei der Parthei der Halben, der Aengſtlichen und Schwachen war vorüber und dem alten In⸗ ſtinkte ſowohl, wie geheimen Verpflichtungen folgend, klammerte ſich dieſe Selbſtſtändigkeit iſt ohnedem