Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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Thut's immerhin, Herr Syndicus, wer weiß, wozu's gut iſt!

Nun, gut denn! rief Frantz in Heiterkeit ſtrahlendwer aber fängt an?

Die Mutter! die Mutter! rief Alma in unbeſchreiblicher Verlegenheit und ward blaß wie der Tod.

Alſo, Mütterchen! commandirte der Syn⸗ dicusangefangen! Was ſoll ich Dir für eine Bitte gewähren?

Zu ſprechen, wenn unſer junger Freund, der gefeierte Retter unſerer guten Vaterſtadt, der Held des Tages, geſprochen hat.

Mag ſein! Alſo, Hugo, was iſt Deine Bitte?

Jetzt aber entſtand auf einmal eine lange feier⸗ liche Pauſe. Hugo und Alma wurden abwechſelnd blaß und roth... ihre Herzen ſchlugen zum Zer⸗ ſpringen. Selbſt Mutter Hedwig und Meiſter Wenck waren für Momente bleich geworden und zeigten Unruhe und Spannung in ihren Zügen.

Nun? rief der Syndicus erſtaunt und ſchaute die kleine Tafelrunde mit großen Augen an.

Da erhob ſich Hugo von ſeinem Sitz; ein ſchö⸗ ner männlicher Ernſt lag in ſeinen Zügen, ein wun⸗ derbares Feuer ſtrahlte aus ſeinen Augen:

Ja! ſagte er jetztich habe Ihnen,