Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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Liebesglüc.

Wie ſich von ſelbſt verſteht, wußte den kommen⸗ den Morgen ganz Straßburg, was während der letzten Nacht vorgefallen. Die Aufregung war eine ungeheuere. Der Zorn und die gegen die Franzis⸗ kanermönche gerichtete Volkswuth kannten keine Gränzen.

Der Magiſtrat mußte das Kloſter mit ſtädtiſchen Söldnern umſtellen laſſen, um einem Sturm auf daſſelbe vorzubeugen.

Auch den Biſchof von Straßburg, Fürſt Franz Egon von Fürſtenberg, verwünſchte man; denn jeder trug die moraliſche Ueberzeugung in ſich, daß er es geweſen, der dieſe ganze Verſchwörung angezettelt und im Geheimen geleitet habe.

Für Günzer war es ein Glück, daß auch nicht eine Ahnung ſeiner Mitwiſſenſchaft bei dem beab⸗