ten unter ſich eiferſüchtig und mißtrauiſch, ſo daß ſie, als ſie Michael Teleki zum Oberfeldherrn er⸗ nannt hatten, demſelben einen Kriegsrath von zwölf Perſonen zur Seite ſetzten. Auch ließen ſie die Polen für die Dauer des Winters wieder nach Hauſe zu⸗ rückkehren. Es war daher nicht möglich, etwas Be⸗ deutendes zu unternehmen. Der neue Oberbefehls⸗ haber Teleki konnte ſich außerdem mit den Franzo⸗ ſen im Kriegsrathe nicht vertragen; er überließ alſo den Oberbefehl dem jungen Emmerich Tököli, und zog ſich nach Siebenbürgen zurück, wo er an Apaffi einen Gönner hatte. Die ungariſchen Angelegenheiten wurden damals franzöſiſcher Seits von Chriſtoph d'Allanday, Marquis von Boham, geleitet. Dieſer hatte die Polen vorher nach Ungarn ge⸗ führt, die Verbindung der Inſurgenten mit den franzöſiſchen Miniſtern ange⸗ knüpft, und über die von Paris empfan⸗ genen Gelder verfügt. Auch als die Türken endlich den Kaiſer aufs neue angreifen und die In⸗ ſurgenten mit einem furchtbaren Heere unterſtützen wollten, unterhielt der Marquis die Cor⸗ reſpondenz der Rebellen mit dem franzö⸗ ſiſchen Cabinet. Dies geſchah aber noch dazu auf eine verrätheriſche, das Völkerrecht verletzende Weiſe. Die franzöſiſche Regierung ſchickte nämlich
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