Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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gedrängt und umgab ſie mit einem glänzenden und ſtrahlenden Kranze.

Der Spanier war verſchwunden,... Geſtalt und Mönch ebenfalls.

Die Herzogin mußte ſich erſchöpft auf ihrem

Seſſel niederlaſſen.

Sie verlangte nach einer Erfriſchung... man reichte ſie ihr in einem prachtvollen goldenen Becher.

Eben begann die Muſik ein neues Stück. Es war ein Marſch. Die Thüren öffneten ſich und eine lange Reihe anſcheinender Zwerge mit ungeheuren Köpfen erſchien. In der Mitte des Zuges aber ſchritt eine liebliche Fee, von Elfenmädchen umgeben, von wel⸗ chen das ſchönſte, der Fee vorangehend, einen glän⸗ zenden Gegenſtand auf purpurnem Kiſſen trug.

Langſam, mit den dicken häßlichen Köpfen wackelnd, ſchritten die Zwerge und Gnomen dahin;— langſam, aber unter dem Jauchzen der Menge, nahm der Zug ſeinen Weg rings um den großen Saal, bis er vor der Feſtgeberin Halt machte und zwar ſo, daß die liebliche Fee mit ihren Elfenmädchen der Herzogin gegenüber zu ſtehen kam.

Jetzt ſchwieg die Muſik, und die Fee mit ihrem Elfengefolge trat vor.

Es war wirklich ein ſchönes Mädchen, die Toch⸗ ter eines hochgeſtellten Beamten der Stadt Loches;