Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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„Ich bin es“.

„Und Sie wagen“.

„Angeline! ſollte ich zu viel gewagt haben? ſollte mich mein Herz betrügen?“

„Gerechter Gott!“— flüſterte die Herzogin— „man wird uns bemerken.“

„Nur ein Wort von Dir, Heißgeliebte, Ange⸗ betete... nur ein einziges Wort!“

„Denken Sie doch, um des Himmels Willen, an den Grafen von Maulevrier, von dem Sie mir eben erſt erzählten.“

„Mein Schickſal liegt in Deiner Hand, Angeline, verrathe mich und ich werde“..

„Herzog! und Sie könnten denken“

„Laß mich nur eines denken, Angeline, nur das eine. daß ich Erhörung finde.“

„Und ich ſollte ſo undankbar ſein, denjenigen zu verrathen, der mich ſo innig liebt,„der mich zu ſich erhoben“.

„Denke an Ludwig Kl. und Olivier le Daim!“

„Herzog, Sie verleumden!“

„Und wenn ich Beweiſe liefre 7

„Nein, nein! es iſt unmöglich!“

Die mit Edelſteinen bedeckte Maske einer Wahr⸗ ſagerin trat heran.

„Nun, mein Freund!“— ſagte ſie—„Ihr habt