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Gefühl einer ſchmachvollen Unabhängigkeit, beug⸗ ten den ſtolzen Nacken des auserwählten Volkes, welches die Erinnerung an ſeine frühere Macht und Größe nicht verſchmerzen konnte; während die Mordthaten, die der König Herodes an ſeiner Familie verübte, und die harten Bedrückungen, die ſich die Römer gegen die Neubeſiegten er⸗ laubten, den tiefſten Unwillen deſſelben erregten. In dieſem allgemeinen Unglücke waren die viel⸗ fältigen Verkündigungen der Propheten und Begeiſterten, die den Söhnen Abrahams der⸗
einſtige unüberſchwengliche Herrlichkeit verſpra⸗
chen, der einzige Troſt der Niedergebeugten, und mehr und mehr ſprach ſich der Wunſch nach einem lang verheißenen Meſſias, dem geprieſe⸗ nen Erretter, dem Könige vom Hauſe David, bei dem Volke aus, das in demſelben den Stifter eines neuen politiſchen, alle andern Reiche über⸗ ſtrahlenden jüdiſchen Reiches erwartete. 1*
* Die Anmerkungen ſiehe am Schluſſe des Bändchens


