Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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unüberlegte Scherz, einen leichten Schrecken be⸗ zweckend, nahm indeſſen ein faſt tragiſches Ende; denn als das Schiff bei Bacherach anlegte, und der Schläfer bei dem zweiten Zeichen der Glocke erſchrocken emporfuhr, und ſich, mit einem Fuße in den Schiffstauen verwickelnd, gegen die feh⸗ lende Brüſtung anlehnen wollte, bekam ſein langer Körper das Uebergewicht, und er ſtürzte über Bord. Ein Schrei des Entſetzens durch⸗ ſchnitt die Luft. Alles eilte nach dem Schnabel des Schiffes, denn obgleich daſſelbe feſt lag, war doch kaum an eine Rettung des Unglücklichen zu denken, da ihn die Strömung unter den Kiel des Schiffes treiben mußte. Ein glücklicher Zufall hatte

indeſſen den Langen gerettet; denn gerade die Ver⸗

wickelung ſeines Fußes in die Taue, gab ein Mit⸗ tel ſeiner Rettung. Er hatte dieſelben zum Theil

nachgezogen, und da ſich durch den Sturz der Kno⸗

ten feſter um den Fuß geſchlungen, wurde es den Matroſen leicht, den Körper wieder heraufzu⸗

ziehen, ehe die Strömung ihn fortgeriſſen.