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„O ja gewiß, mein Herr; alle die fürch⸗ terlichen Romane und Rittergeſchichten, welche ich geleſen, werden wieder wach in mir, aber...“
„Aber?“
„Nun ja, wenn ich mir dieſe meine Lieb⸗ lingshelden denke, oder mir auch einen ſolchen Ritter wünſche, der ſo recht fürchterlich in mich verliebt iſt— denn ſo Einen wünſcht ſich jedes Mädchen— da möchte ich denn aber auch einen recht kräftigen, mit ſtarkem Bart, großen Augen, der überhaupt ausſieht als ob er mich lieben und beſchützen und auch allenfalls zähmen könnte, wenn ich zu wild würde..“
„Nun, und glauben Sie nicht, daß ich dies im Stande ſeyn könnte, auch ohne Bart?“ ent⸗ gegnete etwas verblüfft das glatte Herrchen in ſeinem ſchlechten Deutſchfranzöſiſch.
„Sie!?“ lachte die Schelmin,„o gewiß nicht. Sie möchten in Frauenkleidung ein allerliebſtes Mädchen ſeyn, und ich glaube wohl, daß ich mich als Herr dann in Sie verlieben könnte.


