berührten, und ſtreckte die noch längeren Beine gerade aus. Was aber ſeine Figur ganz zum Jammerbilde machte, war ſeine herunterhängende Unterlippe, die einen breiten, faſt zahnloſen Mund ſehen ließ. Unbekümmert, was um ihn vorging, bemerkte er nicht einmal, daß er längſt die Zielſcheibe des allgemeinen Witzes geworden war; und da er die Reden der kleinen Franzöſin auf dem Bocke nicht verſtehen konnte, ſo hielten ihn auch die ſarkaſtiſchen Scherze dieſes Mäd⸗ chens nicht ab, allmählig in einen ſüßen Schlum⸗ mer zu verfallen, in welchem ſein edles Haupt, wie das eines chineſiſchen Pagoden, bei jedem Stoße des Schiffes hin und her nickte.
„Und warum, mein charmantes Kind,“ rief in dieſem Augenblicke ein elegant gekleideter Herr der niedlichen Franzöſin zu, um deren Gunſt er ſich lange ſchon beworben,„warum wollen Sie mich nicht als Ihren Chevalier annehmen. Erwecken dieſe alten Burgen nicht in Ihnen die Erinnerung an jene Zeiten des Ritterthums und der Liebe?“


